Vom 11. bis 15. April 2025 begab sich eine Gruppe von 25 Teilnehmenden – darunter 19 Jugendliche und 6 Betreuer – auf eine intensive Bildungsreise nach Berlin und Umgebung.
Begleitet wurde die Gruppe von M. Faruk Öztürk, A. Taner Ballı, Nezih Sungur, Yusuf Özer, Yusuf Karakış und Nurettin K.
Der Anlass war besonders aktuell: Viele Jugendliche beschäftigen sich seit dem Nahost-Konflikt verstärkt mit Fragen zu Diskriminierung, Antisemitismus und gesellschaftlichem Zusammenleben.
Die Reise bot ihnen Raum, über Geschichte, Verantwortung und Menschlichkeit zu sprechen – und diese Themen durch eigenes Erleben zu begreifen.
Auf dem Programm standen Besuche bedeutender Lernorte wie der Gedenkstätte Buchenwald, der Berliner Mauer, verschiedener Museen sowie der Wilhelmstadt-Schule.
In Reflexionsrunden tauschten sich die Jugendlichen über ihre Eindrücke aus und sprachen offen über Themen wie Vorurteile, Mitgefühl und Zivilcourage.
Die Bildungsfahrt verband historisches Lernen mit persönlicher Auseinandersetzung und förderte kritisches Denken und gegenseitiges Verständnis.
„Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, hinzusehen – und dass Geschichte nie vergessen werden darf.“
– Rückmeldung eines Teilnehmers
Die Jugendlichen zeigten großes Interesse und emotionale Beteiligung.
Am Ende stand ein gemeinsames Gefühl von Verantwortung, Bewusstsein und Hoffnung auf eine tolerante Zukunft.
